Testlauf in Besigheim

Besigheim
Ja, es gibt endlich mal wieder etwas von einem Lauf zu berichten. Heute lief ich 5000 m im selbsternannten schönsten Weinort Deutschlands. Und obwohl es mit der großspurig angekündigten 10. Zeit unter 16 min nicht ganz klappte, bin ich dennoch mit dem Lauf zufrieden.

Nach bereits zwei absolvierten Wochen Marathontraining wollte ich mal wieder die Beine bei einem Bahnwettkampf testen. Da passte das von der Feuerbacher Laufgruppe geplante Abendsportfest in Besigheim recht gut. Noch um die Mittagszeit herum sah alles gut aus, als sich in Stuttgart ein Gewitter entlud und zu einem Temperatursturz führte. Dieses schien Besigheim allerdings ausgelassen zu haben. Dort war es noch drückend schwül. Für die zwölfeinhalb Runden gab es also drei große Gegner: zum einen die Beine, die ich noch nicht einschätzen konnte, wie sie die langen Läufe verkraften würden, zum anderen natürlich die drückende Hitze und zum dritten schier unendlich viele in der Luft schwirrende Insekten. So konnte man sich immerhin den Eiweißshake nach dem Lauf sparen…

Mit der Hitze kam ich heute relativ gut zurecht und auch die Beine spielten einigermaßen mit. Die absolute Spritzigkeit hatte ich natürlich nicht erwartet. Ich legte mit einem 3:12 Kilometer los und lief das Rennen trotz vieler Überrundungen sehr konstant: es folgten Kilometer in 3:15, 3:14, 3:15 und einem Schlusskilometer in 3:12. In der Gesamtzeit also zwischen 16:08 und 16:09 min. Zehn Sekunden über dem avisierten Ziel, was für die Bedingungen und angesichts meines Sololaufs an der Spitze in Ordnung geht.

Als nächstes stehen TDLs im Rahmen des Bieberer Kartoffellaufs auf dem Programm. Dort gilt es immerhin den „Titel“ zu verteidigen!

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