12/24 Mit Hunger läuft man schneller

38Ein Völlegefühl beim Laufen, kennt ihr das? Es gibt eigentlich nichts Unangenehmeres! Zu viel Essen und Laufen passt nicht zusammen, und wenn dann noch eine nicht ausreichende Pause dazwischen hinzukommt, wird es richtig unangenehm. Am besten läuft es sich mit leerem Bauch, quasi kurz vor dem Hunger, weshalb die Überschrift etwas überzogen ist. Dennoch würde es doch Sinn machen: wer Hunger hat, muss essen und wer essen will, muss jagen. Ergo: schnell laufen. Und lange laufen, bis das Wild vor Erschöpfung eingeholt werden kann. Dann kann gegessen und sich ausgeruht werden.
Mit Hunger läuft man – um es genau zu nehmen – nur so lange schnell, wie die Kraft ausreicht. Danach fällt die Leistung rapide ab. Dann geht gar nichts mehr, keine Kraft und kein Willen. Am besten läuft es sich also kurz vor dem richtigen Hunger. Mit dem „kleinen“ Hunger zwischendurch also. Das nächste Mal, wenn sich dieser ankündigt demnach die Plätzchen weglassen und ab in die Laufschuhe! Und ohne Völlegefühl laufen. Nur Fliegen ist schöner! Und hinterher schmecken die Plätzchen dann noch viel besser, denn dann sind sie verdient!

  1. Hallo! Ja die Erfahrung kann ich nur teilen – meistens verfliegt der “Hunger” in der ersten halben Stunde und manchmal werden dann plötzlich Energien freigesetzt die einen regelrecht beflügeln, obwohl man vorher Angst hatte vielleicht einzubrechen. Im Training mache ich mir da nicht zu viel Kopf darum, meistens esse ich nur mittags im Büro und laufe dann um 18h. Wenn das hungertechnisch nicht möglich ist, dann höchstens ein kleines Brot oder Eiweißshake, damit es wieder weiter geht Aber auch das ist ganz kurz vor dem Laufen nicht wirklich optimal. Wenn man das gut timen kann dann sollte man das wirklich tun..es gibt einfach nichts schlimmeres als daran erinnert zu werden was man vorher gegessen hat
    LG, Jamie

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