Darmstädter Stadtlauf: das große Fest der Läufer

Der 38. Darmstädter Stadtlauf: unser erster Lauf als Ehepaar. Heidl 16:23 und Heidl 23:28
Der 38. Darmstädter Stadtlauf: unser erster Lauf als Ehepaar. Heidl 16:23 und Heidl 23:28
Bei Autos gibt es zwei Zustände: entweder sind sie zu warm oder zu kalt. Unseres war gestern zu warm, und das, obwohl es für den Sommer tagsüber ziemlich frisch war. Aber die Sonne schien! Das perfekte Wetter für einen Stadtlauf.
Also ab nach Darmstadt. Der dortige Stadtlauf gehört mit zu meinen Lieblingsläufen. Die ganze Stadt ist auf den Beinen, was für eine tolle Atmosphäre sorgt. Bei fast 2000 Startern sind eine Menge bekannte Gesichter dabei, die man teilweise schon lange nicht mehr gesehen hat. Gestern beispielsweise traf ich seit längerer Zeit Peter Panthöfer wieder, mit dem ich früher zu Mittelstreckenzeiten unter Rainer Ulrich zusammen trainiert hatte. Oder sagen wir besser: hinter dem ich öfter hergelaufen war, denn Peter wurde Süddeutscher Meister über 800 m, während ich versuchte, über diese Strecke den 2 Minuten näherzukommen.
IMG_8882Peter war zwei Jahre lang überhaupt nicht gelaufen, hat jetzt erst über Firmenläufe wieder angefangen, ab und zu zu joggen. War dafür mit 18:15 min aber wieder ordentlich mit dabei.
Auch andere hatte ich dadurch, dass ich relativ wenig auf der Bahn unterwegs war, schon länger nicht gesehen. Allein deshalb schon lohnte sich der Ausflug nach Darmstadt. Natürlich auch wegen der großen Show, die beim Elitelauf zum Abschluss geboten wurde und weil Svenja gut lief.

IMG_8888Ich selbst war natürlich auch am Start. Wurde, an der Startlinie stehend, sogar vorgestellt. Als „einer von Hessens besten Langstreckenläufern“. Kein Erwartungsdruck also. Die Beine waren anderer Meinung und trotz langem Aufwärmen mit Lauf-ABC nach zwei Tagen Laufpause müde. Keine Spannung. Der Plan sah natürlich dennoch vor, möglichst lange vorne mitzulaufen. Schon nach dem langgezogenen Sprint vom Start weg hatte ich aber eine Lücke zur Führungsgruppe, die ich über die komplette Rennstrecke nicht schließen konnte.
Spaß gemacht hat es trotzdem, mal wieder durch meine ehemalige Studentenstadt zu laufen. Ich wusste ja, dass die Form zwar nicht schlecht ist, aber durchaus besser sein kann. Und auf 16:23 für recht genaue 5 km mit drei Treppen und drei Anstiegen lässt sich aufbauen. Der Blick geht Richtung Marathon!
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