Marathon-Trainingswochenende

DSC05318Ich bin einfach gerne in Franken! Deshalb war ich von der Idee, ein Marathon-Trainingswochenende in Schwabach zu organisieren, direkt begeistert.

Nachdem unser Verein sein OK gegeben und auch unser Trainer Kurt im vollen Terminkalender noch einen Platz gefunden hatte, ging alles ganz schnell: Vortour, Ausschreibung online stellen, Hotel reservieren. Dann war es auch schon so weit: am Freitagabend trafen sich ca. 25 Spiridonis in der Hotellobby und freuten sich die Staus hinter sich gelassen und ein paar lockere Kilometer vor sich zu haben. Der Plan sah 8-12 km vor, aus dem unsere Gruppe spontan, weil zu wenig auf den Weg achtend, 8+12 km machte. Im Nachhinein ein schönes Abenteuer, was noch für einigen Gesprächsstoff sorgte.

Der Samstagmorgen begann mit einem nüchternen Regenerationsdauerlauf. Diesmal bei Tageslicht, in einer noch schöneren Laufumgebung und ohne sich zu verlaufen. Nach einem herrlichen Frühstück im ebenso herrlichen Hotel folgte dann eine Stabi(80′-)stunde im Kurtschen Schonmudus sowie ein offener Vortrag von Kurt über Marathon, das Laufen im Speziellen und im Allgemeinen. Dann ging es quer durch die Stadt hinauf zur „Schwabacher Schottermeile“, einem Viereck aus Schotterwegen mit einigen Wellen, welches in der Runde ca. 1,6 km misst. Kurts Ansage hatte es in sich: 1 Runde, 2 Runden, 3 Runden, 2 Runden und nochmal eine Runde Tempo, mit 2 Minuten Trabpause dazwischen. Trotz müder Beine lief es richtig gut; auch, weil ich mit Christoph zusammen trainieren konnte.

Ebenso am Sonntagmorgen, beim abschließenden langen Lauf, war ich nicht alleine unterwegs. Christoph und Til schlossen sich an und sorgten für Unterhaltung, außerdem begleiteten uns Svenja und Nadine auf den Rädern. Weil im Crescendo gelaufen, wurde das Tempo mit der Zeit aber schneller und die Gespräche weniger. Schon waren am Wochenende insgesamt 90 km gelaufen und das Frühstücksbuffet quasi leer – die Heimfahrt stand an. Im Koffer: schöne Erinnerungen, neue Trainingsreize und viel Motivation für die nächsten fünf Wochen. Auf geht’s nach Frankfurt!

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