Adrenalin

AdrenalinIm Wettkampf geht es schneller als im Training – Grund dafür ist unter anderem das Adrenalin im Blut. Doch worum handelt es sich eigentlich bei diesem Hormon und Neurotransmitter wirklich?

Adrenalin, im internationalen Freinamen als Epinephrin bezeichnet, ist ein Hormon, welches im Nebennierenmark gebildet und bei Gefahr oder Stress ins Blut ausgeschüttet wird. Dadurch steigen unmittelbar die Herzfrequenz und der Blutdruck, während die Durchblutung zentralisiert wird. Gleichzeitig weiten sich die Bronchien, außerdem beschleunigt sich die Energiebereitstellung – der Körper ist in Alarmbereichtschaft.

Zusätzlich sind die Pupillen erweitert, es wird teilweise mehr Schweiß und im Mund weniger Speichel produziert. Für den Sportler wichtig: die Lipolyse wird ebenso gesteigert wie der Blutzuckerspiegel, es kann also mehr Fett verbrannt werden während die Zucker aus der Leber freigesetzt werden. Einher geht die Abschaltung unwichtiger Körperfunktionen: die glatte Muskulatur erschlafft, wodurch der Magen-Darm-Trakt ruhig gestellt wird und sich die Atemwege weiten.

 

Auch Adrenalin bietet einen Grund zu laufen: Wer Stress hat, braucht Bewegung, um die bereitgestellte Energie abzubauen und den Hormonhaushalt wieder auszugleichen. Deshalb führt die Bewegung zu Wohlbefinden. Außerdem steigert Sport insgesamt die Belastungsfähigkeit, sodass der Organismus mit dem Stress ökonomischer umgehen kann. Ansonsten können Symptome Kopfschmerzen, Krämpfe, Übelkeit, Schwindel oder ein erhöhter Blutzuckerspiegel auftreten. Weiterhin können auch Bluthochdruck, Unterzuckerung, Alkohol, Kaffee, Tee, Schokolade und Medikamente die Adrenalinkonzentration im Körper erhöhen

 

Foto: wikipedia.org

2 Kommentare

  1. Servus Markus,

    „Wer Stress hat, braucht Bewegung, um die bereitgestellte Energie abzubauen und den Hormonhaushalt wieder auszugleichen.“

    Und die beste Bewegung dafür ist genau deshalb das Laufen.
    Jeder Sport der wieder Stressanteile hat, kann zum seelischen Ausgleich, der ja dem hormonellen Ausgleich folgt, kontraproduktiv sein.

    Der Anteil an Meditation im Laufen ist hier meiner Meinung nach genau die richtige Wahl. 🙂

    Viele Grüße,
    Hans

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