Auf zum letzten Angriff in Richtung Frankfurt

Zugegeben, nach dem Hugenottenlauf, der deutlich langsamer war als gewünscht, war ich ob meiner Form etwas geknickt. Zum Glück hat man Trainingspartner, die gute Argumente finden, warum es zum einen gar nicht schlimm ist, ab und zu vom Plan abzuweichen und zum anderen, dass noch genügend Zeit bis zum Frankfurt Marathon bleibt, um so richtig in Form zu kommen. In den nächsten drei Wochen wird im Training also nochmal so richtig zum Angriff geblasen, bevor ich mich in den letzten beiden Wochen vor dem Marathon ausruhen werde.

Nach recht zähem Vorbereitungsbeginn liefen die letzten vier Wochen schon deutlich besser. Das Dauerlauftempo wurde entspannter und etwas zügiger, die Tempoeinheiten fielen leichter. Dort sehe ich aber immer noch Potential und hoffe auf weitere große Fortschritte in den kommenden Wochen. Auf einem guten Niveau bin ich bezüglich der langen Läufe angekommen. Auch diese sollen aber noch weiter ausgebaut werden. Im letzten Block sind noch kreative Einheiten vorgesehen, ich werde davon berichten!

Ferner sorgte mein Arzttermin für Erleichterung. Wegen meiner rechten Ferse besuchte ich den Orthopäden, der mit Ultraschall soweit Entwarnung gab, dass nichts beschädigt ist. Die Achillessehne, die schon so vielen Sorgen bereitete, ist gereizt. Zur Entlastung gab es neue Einlagen, außerdem soll ich häufig Kühlen und Dehnen. Für den Kopf eine wichtige Geschichte, weiß ich doch jetzt, was zu tun ist. Nach dem Marathon wird die Geschichte komplett auskuriert. Ich plane eine Laufpause von drei bis fünf Wochen.

Wie immer zum Abschluss das Protokoll der letzten vier Wochen. Und jetzt: Angriff!

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