Autos über Autos: Klimawandel ist angesagt

Klimawandel: gefühlte und wirkliche Wahrheiten

Autos über Autos: volle Parkplätze, gepackte Innenstädte, Staus auf den Autobahnen. Dazu jede Menge Flieger, sodass ein Himmel voller Kondensstreifen zur Nomalität gehört. Und dann noch die Industrie, die keine Grenzwerte kennt und für Smogblasen sorgt. Frische Luft adé: Klimawandel ist angesagt.

Klimawandel: Eiszeiten und wärmere Perioden

Ja, es gab schon immer einen Wechsel im Weltklima. Eiszeiten und wärmere Perioden folgten in den letzten 1.000.000 Jahren in einer Regelmäßigkeit von etwa 10.000 Jahres-Zyklen. Der Klimawandel gehört also zu unserem Planeten und sorgte beispielweise dafür, dass Alligatoren-Skelette sogar in Spitzbergen gefunden wurden.

Autos über Autos, Abgas ohne Ende. Der heutige Klimawandel.
Überall Autos.

Im jetzigen Zyklus sollte es aber nach und nach kälter werden, nicht wärmer! Über die letzten 6000 Jahre kühlte die Erde langsam ab, die nächste Eiszeit würde etwa im Jahre 3500 nach Christus erwartet, wären nicht wir Menschen, die die fossilen Brennstoffe für sich entdeckt hätten. So kommt es zu einer Erwärmung und einem abrupten Klimawandel.

Die Korrelation von CO2 und der Temperatur

Im Klima unseres Planeten gibt es einen Zusammenhang von CO2 (vor allem, aber z. B. auch mit Methan) und der Temperatur: ist weniger CO2 in der Atmosphäre, ist es kälter, mit mehr CO2 tendenziell wärmer. Die Ozeane verstärken den Effekt noch, denn je wärmer das Wasser ist, desto weniger CO2 wird in den Weltmeeren gebunden.

So weit, so gut (oder auch nicht). Ein weiteres Problem ergibt sich dadurch, dass der CO2-Ausstoß weltweit derzeit so hoch ist. Erfolgt der Klimawandel über viele tausend Jahre, können sich die Ozeane, die Gesteine und auch wir Lebewesen daran anpassen. Wenn die Änderungen in der Vergangenheit aber groß waren und schnell gingen (wie z. B. durch einen massiven Vulkanausbruch), waren die Konsequenzen stets erschreckend. Um es mit einem Wort auf den Punkt zu bringen: Massensterben.

Auch bei der jetzigen Änderungsrate ist mit deutlichen Temperaturanstiegen und ganzen Ozeanbereichen ohne Sauerstoff zu rechnen.

Klimawandel: Was also ist zu tun?

Natürlich: die weltweite Politik muss endlich handeln! Um (die Mächtigen der Welt) Wachzurütteln werden Bewegungen wie „Fridays For Future„, „Extinction Rebellion“ oder auch „Ende Gelände“ immer wichtiger.

Doch auch persönlich können wir – neben der Unterstützung solcher Bewegungen – unseren Beitrag leisten. Hierzu ist die Grafik „Personal actions to reduce CO2“ aus meiner Sicht ein Augenöffner:

Schon ein Flug im Jahr weniger spart pro Person 680 kg CO2. Einen noch größeren Beitrag leistet die moderne Heizung und Isolation. Hier muss Geld in die Hand genommen werden, das sich aber nicht nur fürs Klima, sondern auch bei den Finanzen auszahlt.

Noch viel weniger wollen die meisten hören, welchen Einfluss unser Fleischkonsum auf den Klimawandel hat. Diesen sollten wir alle nochmals hinterfragen, selbst wenn das Tierwohl im Hintergrund stehen sollte (hier diesbezüglich meine Leseempfehlung des Blogposts von Johannes).

Sogar das kraftstoffsparende Fahren hat einen erheblich größeren Einfluss auf den CO2-Ausstoß als gedacht. Dafür, das Auto komplett stehen zu lassen, spricht außerdem der hohe Anteil von Mikroplastik durch den Reifenabtrieb (dagegen sind nicht einmal E-Autos gefeit). Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Wer mehr fundierte Informationen zum Klimawandel nachlesen möchte, dem sei die Lektüre der Website skepticalscience.com empfohlen. Dort steht man den Klimawandel-Skeptikern skeptisch gegenüber.

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