adidas adizero adios pro 2

Müheloser Tempolauf zum Test der neuen Adidas Carbonschuhe

Für diesen Blogpost habe ich die ADIZERO ADIOS PRO 2.0 sowie die Fast Split Shorts von Adidas zur Verfügung gestellt bekommen.

Gibt es etwas Schöneres, als mühelos schnell zu laufen? Wenn sich die Schritte leicht anfühlen, die Atmung kontrolliert ist, die Arme locker mitschwingen und die Splits dennoch schnell sind – dann hat man den perfekten (Lauf)Moment erwischt.

Ein müheloser Tempolauf

Die Adidas Adizero Adios Pro 2.0 im Praxistest

Natürlich habe ich vergangenen Donnerstag versucht, die perfekten Voraussetzungen für schnelles Laufen zu schaffen. Ursprünglich hatte ich die Strecke entlang der L3317 bei Dreieich für einen schnellen, virtuellen 5 km Lauf ausgesucht. Auf dem dortigen, durch Leitplanken abgetrennten Fahrradweg, der nach etwa drei Kilometern auf die ehemalige Straße nach Neu-Isenburg übergeht, die jetzt bis zur Offenbacher Straße ein toller Fahrradweg geworden ist, geht es leicht wellig, aber tendenziell stetig bergab. Seit dem Lauf in Rodenbach habe ich wieder richtig Lust auf schnelles Laufen. Die neuen Schuhe, die es zu testen galt und gilt, tun ihr Übriges: ich überlege bereits, wie die Ziele für das nächste Frühjahr aussehen könnten.

Noch ist allerdings Herbst. Für den ersten Test sollten 3 km reichen – so sparte ich mir den Wendepunkt an der Brücke über die Autobahn. Als Referenz standen die 9’47 für das Sportabzeichen im Protokoll, gelaufen auf der Tartanbahn. Es galt herauszufinden, ob die Strecke nicht schneller machbar ist. Also dann: Ab geht’s!

Mit Schwung bergab

Los ging es an diesem Donnerstagabend kurz oberhalb des (derzeit geschlossenen) Dreieicher Maislabyrinths. Ohne Gedöns – ABC, Steigerungen oder ähnlichem – lief ich einfach mal los. Schon beim Anziehen der Schuhe hatte ich die gute Passform, das leichte Obermaterial, sowie die angenehme und feste Schnürung bemerkt. Meine bisherigen Racer haben beim Schnüren weniger Komfort. Auffällig war außerdem die hohe Sohle, an die man sich genauso gewöhnen muss wie an die hohe Reaktionsfreudigkeit des Gummimaterials. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass die Energie zurückgegeben wird, allerdings muss man auch den richtigen Moment für den Fußabdruck treffen, sodass Schuh und Laufstil koordiniert sind. Nicht nur deshalb waren die ersten Meter auch ein Herantasten an das neue Schuhwerk. Die Hose hatte sich schon beim Einlaufen mit einer angenehmen Passform bewährt.

Durch die vielen unterschiedlichen Eindrücke sowie dadurch, dass ich die neuen Adidas erst „erfühlen“ musste, waren die ersten 500 m gelaufen, bevor ich überhaupt über Anstrengung und Einteilung nachdenken konnte. Der angezeigte Split ließ aber aufhorchen: 1’29. Diesen Schwung galt es mitzunehmen, um über die erste Welle zu kommen. Entsprechend wurde der zweite Split mit 1’37 deutlich langsamer, nach den nächsten 500 m in 1’30 war ich mit der 1500 m Zwischenzeit bereits sehr zufrieden.

Dann galt es, weiter konzentriert zu bleiben und das Tempo hoch zu halten, nach 2 km (Split 1’34) wurde es dann nämlich anstrengend. Besonders, weil die zweite, größere Welle wartete. Nach 1’38 war aber auch die überwunden, den letzten Abschnitt brachte ich dann in 1’33 nach Hause. In Summe standen also 9’24 auf der Uhr. Wegen des Gefälles sind die Zeiten natürlich nicht zu vergleichen, dennoch war ich über das Geschwindigkeits-Anstrengungsverhältnis erstaunt. Das macht definitiv Lust auf mehr!

Der Überblick
Datum: Do, 16. September 2021
Ort: Dreieich, Deutschland
Wettkampf: virtuell
Distanz: 3 km
Zeit: 9:24 min
Crew: Svenja
Schuhe: adidas adizero adios pro 2
Ernährung: –
Fotos: Svenja

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