P.A.C. im Test

20151110_141844„Die größte Wertschätzung einer Leistung ist eine gut durchdachte Kritik“ – denn nur durch Lob, Fragen und Verbesserungsvorschläge können sich Dinge weiterentwickeln. Unter diesem Motto möchte ich heute verschiedene Produkte von P.A.C unter die Lupe nehmen: wie immer aus Läufersicht.

P.A.C. – ein „Bodenständiger Mittelständler mit Herzblut“ und „Liebe zum Produkt“ – könnte in Zukunft hierzulande eine sinnvolle Markenwahl werden, geht doch der Trend immer mehr dahin, qualitative Produkte zu erwerben, die fair und in Deutschland produziert werden. Das Familienunternehmen sitzt in Schweinfurt und produziert Multifunktionstücher hier in Deutschland. Zum Test bekam ich ein Stirnband, zwei Funktionstücher und zwei paar Socken zugesandt. Testzeitraum waren zwei Monate.
Mit der Qualität bin ich sehr zufrieden. Die Passform muss individuell ausprobiert werden.

P.A.C. Headband

Das P.A.C. Headband ist ein Mulitfunktionstuch, welches vor allem im Sommer Anwendung findet.

Das Kopftuch ist mein Lieblingsteil dieser Testserie. Entgegen der Empfehlung habe ich es im Winter genutzt; bis zu 5°C finde ich es optimal geeignet, um gegen Kälte zu schützen, selbst wenn es durch Schweiß nass wird. Der Stoff ist sehr angenehm zu tragen, die Naht nicht spürbar. Sehr gut finde ich, dass die Enden des Tuchs nicht einrollen, was mich bei Multifunktionstüchern anderer Marken immer stört. Bei Farbe und Design sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Volle Punktzahl im Test mit Kaufempfehlung!

P.A.C. Merino Headband Fleece

Das Obermaterial des Headband Fleece besteht zu 100% aus Merinowolle, innen ist ein Fleece mit 30% Merinoanteil angenäht. Das natürliche Garn sorgt für eine optimale Thermoregulierung.

Das Stirnband gefiel mir persönlich weniger, einfach weil für meinen Kopf zu klein. Außerdem empfand ich es für ein Stirnband in der Höhe als zu gering, 2 cm mehr fände ich persönlich besser. Für den genaueren Test habe ich es deshalb an meine Frau abgegeben, die offensichtlich einen kleineren Kopf hat. Sie trägt es bei kalten Temperaturen von unter 5°C sehr gerne. Auch hier sind die Nähte sehr sauber verarbeitet, was das Tragen sehr angenehm macht. Bei starkem Schwitzen rutscht es manchmal. Ich empfehle: anprobieren!

P.A.C. Ice Liner

Der Ice Liner transportiert Schweiß nach außen, verteilt sich dort und wirkt direkt leicht kühlend auf die Haut.

Weil ich schon immer lieber bei Kälte als bei Hitze laufe, will ich dieses Tuch unbedingt ausprobieren. Ich erwarte die ersten warmen Tage!

P.A.C. Running Classic und P.A.C. Running Pro Short
20160105_172641Mein Problem bei Laufsocken: generell sind sie mir zu groß, sodass ich stets eine Nummer kleiner kaufe, um einen engen Sitz zu gewährleisten. Die Socken von P.A.C. sind die ersten, die mit der richtigen Größe wie angegossen sitzen. Das (mir persönlich) so wichtige Fußgefühl wird 1:1 übertragen, der Abdruck dadurch direkt. Auch ohne Schuhe sind die Socken sehr angenehm zu tragen. Persönlich trage ich die „Classic“ lieber, weil sie bis über den Knöchel gehen, die „Pro Short“ sind – wie der Name schon sagt, kürzer.
Was stört ist die Optik, denn wie das Bild zeigt, fransen die Übergänge sehr schnell aus. Die Socken selbst leiden dadurch nicht, die Funktionalität wird nicht beeinträchtigt, jedoch stellt sich dadurch sehr schnell die Frage, ob das Produkt wirklich so hochwertig ist, wie es erscheint. Dennoch: weil mich das Tragegefühl überzeugt und es mich nicht interessiert, wie die Socken im Laufschuh aussehen, würde ich die P.A.C. Running Classic zum Kauf empfehlen.

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