Bald geht es los

Montafon-Totale-Trail-2016-ZielBald, ganz bald – um genau zu sein am 04.07. – geht es endlich los: die Vorbereitung auf den Frankfurt Marathon!

Die letzten Wochen waren von Versuchen geprägt. So bin ich mit dem Pfingstlauf und dem Steinberger Volkslauf in den Mainlaufcup eingestiegen, habe mich im Treppenlauf, im Berg- und Traillauf versucht. Beim Melibokuslaufs und dem Kirchenlauf durfte ich nach langer Zeit wieder einmal Siege feiern, beim ersten Trail-Abenteuer, dem Montafon Totale Trail, meine persönlichen Grenzen erweitern.

Ach ja, und da war noch was: ich hatte vom Standardsprungkrafttest und dem zugehörigen Trainingsprogramm berichtet. Das ist mittlerweile abgeschlossen, ob es für das Laufen allerdings etwas gebracht hat, lässt sich schwer bzw. nicht beurteilen. Immerhin habe ich mich in den Testergebnissen etwas verbessert und hoffe jetzt natürlich auch auf eine für mich gute Leistung beim Weitsprung für das Sportabzeichen.
Im Hinterkopf behalten werden muss, dass der zweite Test am Folgetag des Melibokuslaufs stattfand, was sicher nicht optimal war. Dennoch sind die Werte, wenn auch nur knapp, besser geworden: im CMJ steigerte ich mich um 2,4 cm auf 25,6 cm Sprunghöhe, im SJ um 1,8 cm ebenfalls auf 25,6 cm Sprunghöhe. Und im DJ kam ein Leistungspunkt auf 146 hinzu. Hier ist die Bodenkontaktzeit etwas kürzer geworden.

Jetzt aber genug der Experimente. Natürlich – es hat Spaß gemacht und neue, wertvolle Erfahrungen gebracht. Dennoch steht der Marathon in den nächsten Wochen und Monaten im Fokus: zunächst werden alle Wehwehchen mit einer anderthalbwöchigen Laufpause auskuriert und Kräfte gesammelt. Im Anschluss habe ich mir vier Trainingsblöcke à vier Wochen vorgenommen. Zunächst eine allgemeine Einführung, um für drei spezifische Marathonblöcke bereit zu sein. Jeder Block schließt mit einer Regenerationswoche ab, auf den letzten folgen zwei Wochen Tapering und schließlich der große Marathon. Ich will mir meinen großen Lauftraum erfüllen und die 2h30 knacken, dafür will ich alles geben! Laufen hilft.

Das Training der letzten fünf Wochen

3 Kommentare

  1. Hi Markus,

    Stadtmarathons sind für mich kein Thema mehr. In Frankfurt bin ich auch schon zweimal gelaufen, daher stammt auch mein Maskotchen „Der Flowrunner“. Die Biegefigur gab es dort 1998 🙂 Erholt vom 100er dürfte ich jetzt schon sein, das ist der Vorteil, wenn man nur noch locker unterwegs ist.

    Aber ein schneller Läufer war ich auch nie (eher schon Radrennfahrer), meine Marathonbestzeit ist 3:36h und das ist schon ein paar Jahre her.

    Beste Grüße
    Sebastian

  2. Hallo Markus,

    der Frankfurt-Marathon wird dieses Jahr ja richtig spannend für die Laufblog-Szene 😉 Du willst die 2:30h knacken, der Wolfgang von haasky.de barfuss die 3:15h. Das ist für mich allemal interessanter als die Frage nach dem Sieger (wenngleich bei 2:30h ja auch nicht viele vor Dir sein werden), man bekommt über die Zeit ja doch ein bisschen was mit als Leser. Mal sehen, wer sich sonst noch einreiht in die Liste der schreibenden Läufer, bei denen der Frankfurt-Marathon das Saison-Highlight werden soll.

    Ich wünsche Dir jetzt vor allem eine verletzungsfreie Vorbereitung!

    Beste Grüße
    Sebastian

    1. Danke Dir, Sebastian!
      Da kommen bestimmt noch welche hinzu. Frankfurt ist schnell und hat wieder die deutschen Meisterschaften – mal sehen!
      Ich finde Marathon auch immer besonders interessant, wenn der live-Ticker voll ist. Die Vorfreude auf den Herbst steigt.
      Läufst du auch irgendwo? Wie lange musst du dich nach dem 100er erholen?
      Beste Grüße
      Markus

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