#teamheidl ist zurück

Das #teamheidl ist zurück

Ende Mai wird in Dietzenbach gelaufen: Beim Steinberger Volkslauf geht es ab der Heinrich-Mann-Schule auf einer ausgeschilderten 10-km-Runde durch den Wald in Richtung Heusenstamm und Gravenbruch. Dieser Wald ist zwar nicht derjenige, indem ich am häufigsten laufe, die Route kenne ich dennoch in- und auswendig. Und die HMS ist gerade mal einen Kilometer von unserer Haustür entfernt. Dementsprechend war es die perfekte Gelegenheit für einen Familienlauf des #teamheidl. Neben der kurzen Anreise sind beim ausrichtenden SC Steinberg nämlich verschiedene Distanzen inklusive eines Bambinilaufs im Programm.

Gewitter in Dietzenbach

Wenn man den Weg zum Start zum Einlaufen nutzt, hat das den Vorteil, dass man auch schnell wieder Heim kommt, wenn ein Gewitter aufzieht. Genau ein solches begrüßte im Jahr 2026 die Läuferinnen und Läufer in Dietzenbach. Gleich die erste Ansage, die ich über den Schulplatz hallen hörte, als ich dort ankam, war, dass die Starts aufgrund des aufziehenden Unwetters verschoben werden mussten. Ich überlegte nicht lange, sondern bat Marisa und Michael, mir eine Nachricht zu schicken, wenn die neuen Startzeiten feststünden, und lief wieder heim.

So konnte ich Jesper für sein erstes Rennen einkleiden, während Elva ihr erstes Schläfchen des Tages hielt. Bald darauf stand fest, dass sämtliche Starts des Volkslaufs um eine Stunde verschoben werden würden. Nach dieser kurzen Auszeit lief ich also erneut zum Start. Vergessen hatte ich, noch einmal eine Kleinigkeit zu essen. Ich hätte ein Gel nehmen sollen.

Die 10 km machen den Beginn

Bei den vielen kurzen Gesprächen während der Veranstaltung freute mich am meisten darüber, dass einige nach dem nächsten Buch fragten. Wegen unserer Haussanierung ist das ein wenig ins Hintertreffen geraten, es wird aber einen dritten Kaisa-Krimi geben. Schließlich ist auch beim letzten Laufkrimi ein offener Erzählstrang geblieben, bei dem ich wissen will, wie es weiter geht. Darüber hinaus habe ich erst gestern mit Johannes eine knifflige Fragestellung in den Ermittlungen diskutiert. Vielleicht klappt die Veröffentlichung noch vor Ende des Jahres.

Doch zurück zu den zehn Kilometern. Aus einer entspannten Startaufstellung heraus gab es schließlich einen pünktlichen Startschuss, mit dem wir in den Wald geschickt wurden. Dort waren die Wege vom Regenguss schlammig und die Luft feucht. Doch das war in diesem Jahr nicht mein vorrangiges Problem. Denn eigentlich war die Form für die aktuellen Verhältnisse gut und ich war nicht zu schnell angegangen.

Nachdem sich alles sortiert hatte, dachte ich sogar kurzfristig, mit meinen beiden Begleitern noch zum Führenden aufschließen zu können. Doch dann wurde mir der Stecker gezogen.

Nicht mein bester Lauf

Erst dachte ich noch, das nagende Gefühl im Magen einfach weglaufen zu können. Aber dann hatte ich ab ca. Kilometer vier ein richtiges Loch im Bauch. Es war, als hätte ich keine Energie mehr und dachte tatsächlich noch vor Kilometer sechs ans Aussteigen. Irgendwie konnte ich mich dann aber doch bei einer Pace von ca. 3’50 einpendeln und wurde auf den letzten beiden Kilometern dann von Silas mitgezogen, der mich eingeholt hatte.

So wurde der letzte Kilometer sogar noch einmal schneller und die Uhr blieb am Ende bei 36’52 stehen, was gerade einmal 13 Sekunden langsamer als im letzten Jahr war. Beim nächsten Mal konzentriere ich mich bei der Energiezufuhr definitiv wieder besser!

Das Comeback im #teamheidl

Ich war gerade wieder zu Hause angekommen, als der nächste starke Regenschauer über Dietzenbach niederging. Eigentlich hatten wir nur die Kinder einpacken und wieder losziehen wollen; jetzt warteten wir, bis es wieder trockener war. Der neuerliche Hinweg musste nun aber zügiger ausfallen, schließlich musste Svenja noch ihre und Jespers Startnummer holen.

Diese wurden dann aber voller Stolz an die Trikots geheftet.

Und dann schallte auch schon der nächste Startschuss über das Schulgelände: Für Svenja das erste Rennen als zweifache Mama, das sie mindestens genauso gut meisterte wie unser Jesper, der beim Bambinilauf zu seiner allerersten Medaille lief. Die Atmosphäre war aber auch klasse, weil vom dichtgedrängten Streckenrand durchgängig geklatscht und gejubelt wurde. Auch Elva winkte ihrem Bruder aus dem Kinderwagen zu.

Im Ziel gab es als Belohnung nicht nur die erwähnte Medaille, sondern außerdem auch Seifenblasen sowie eine Banane von Querbeet-Chef Thomas persönlich. Und dann kam auch schon Svenja, die ihre sämtlichen Ziele zum Wiedereinstieg erreicht hatte. Was ein toller Lauf!

Der Überblick
Datum: So, 31. Mai 2026
Ort: Dietzenbach Steinberg, Deutschland
Wettkampf: Steinberger Wald-Volkslauf
Distanz Markus: 10 km
Zeit: 36:52 min
Platz: 5.
Distanz Svenja: 5 km
Zeit: 29:11 min
Distanz Jesper: 300 m
Fotos: Antonia und Markus