Hitze unter Palmen

Laufen bei Hitze

Im Juni 2026 hält ein stabiles Hochdruckgebiet die Hitze, die von Afrika gen Norden geströmt ist, über Mitteleuropa fest. In Deutschland wurden 41,5 °C gemessen und der nationale Temperaturrekord drei Mal gebrochen. Gleich mehrere Tage hintereinander wurden die 40 °C geknackt. Das ist historisch beispiellos. Und der Sommer hat gerade erst angefangen.

Solche Extremwetterereignisse wurden von der Wissenschaft seit Jahrzehnten vorausgesagt. Man könnte endlich wirkliche Klimapolitik machen. Das wollte und will man aber nicht, weshalb wir jetzt den Salat haben. Denn Laufen und Hitze vertragen sich einfach nicht.

Beim Laufen ist es warm genug

Die typischen Tipps kennt mittlerweile sicher jede und jeder:

Laufen bei Hitze
  1. Wohnung und Büro sowie den Körper kühlen, also morgens und abends lüften, dazwischen die Fenster schließen und abdunkeln. Feuchte und Luftzug, Kühlakkus und kalte Fußbäder sind eine große Hilfe.
  2. Verhalten anpassen, also die Mittagshitze meiden, leichte Kleidung tragen und den  Kopf schützen.
  3. Angepasst Essen und Trinken, also 2,5 bis 3 l Wasser pro Tag trinken, leicht essen (z. B. Salat, Wassermelone, Gurke, kalte Suppen) und Eiswürfel lutschen. Außerdem natürlich keinen Alkohol trinken.
  4. Elektronikgeräte, also den PC, den Ofen und leistungsstarke Lampen, ausschalten.

Diese Tipps bringen aber fürs Laufen wenig. Man sollte etwas Tempo herausnehmen, weil der Körper durchs Kühlen schon genug arbeitet. Dennoch kommt man völlig überhitzt von der Runde zurück.

Was fürs Laufen wirklich etwas bei Hitze bringt

Wir wohnen seit mittlerweile 13 Jahren in einer ungedämmten Dachgeschosswohnung – ihr könnt euch also auf meine Expertise verlassen.

Der Trick ist, die Kühlung mit einem Boost für die Laufform zu kombinieren: das geht mit dem exklusiven „Nitrat-Recovery-Eis“! Dieses Rezept ist weder reines Abkühlen von innen noch ein bloßes Dessert – es ist funktionaler Treibstoff, weil die fürs Laufen besten Zutaten kombiniert werden:

  • Rote Bete ist der klassische „Nitrat-Booster“, der die Sauerstoffeffizienz der Mitochondrien verbessert und die Durchblutung fördert.
  • Spinat liefert eine enorme Dichte an Mikronährstoffen, die die Regeneration beschleunigen, Entzündungen eindämmen sowie das Blutbild durch Eisen und Magnesium unterstützen.
  • Proteine als Aminosäure-Quelle.
  • Leinsamen liefert Omega-3-Fettsäuren.
  • Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme.

Das beste Eis bei Hitze

Hier also das Rezept (vegan)!

Die Zutaten:

  • 100 g gekochte Rote Bete (Vakuum, ungewürzt)
  • 1 Handvoll frischer Babyspinat
  • 200 ml Sojamilch (Barista)
  • 1 Löffel veganes Proteinpulver
  • 1 EL Leinsamen
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Die Zubereitung:

  • Die Rote Bete, den Spinat, die Sojamilch und den Zitronensaft so lange pürieren, bis keine einzige Faser mehr zu sehen ist. Die Masse sollte tief dunkelviolett sein.
  • Proteinpulver und die Leinsamen kurz unterrühren.
  • 24 Stunden einfrieren.
  • Die eiskalte Abkühlung genießen und gleichzeitig die Laufform steigern. Guten Appetit!

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