Spaß

Das war klasse! 4 Typen von Spaß

Laufen macht Spaß, mal mehr und mal weniger. Dabei ist Laufen eine der modernen Formen des Abenteuers. Beispiel Marathon: die Vorbereitung ist lang, mit Höhen und Tiefen, mit grandiosen Tagen und anderen, an denen man sich durchbeißen muss.

Fakt ist, dass wir Erlebtes im Rückblick anders wahrnehmen als während des Tuns. Genau dafür gibt es die Aufteilung zwischen vier Typen von Spaß, die sich auch perfekt von uns Ausdauersportlern übernehmen lässt.

Unterschieden wird zwischen:

  • Typ I: Erlebnisse, die sowohl währenddessen als auch im Rückblick Spaß machen.
  • Typ II: Erlebnisse, die im Rückblick toll, währenddessen aber nicht sonderlich spaßig sind.
  • Typ III: Erlebnisse, die weder währenddessen noch im Rückblick Spaß machen.
  • Typ IV: Erlebnisse, die zwar währenddessen, im Rückblick aber keinen Spaß machen.

 

Beispiele für Typ I sind beeindruckende Ausflüge, gutes Tempotraining oder Wettkämpfe, Spiele, gutes Essen oder das Erklimmen eines Berggipfels im Sonnenschein. Jedem fällt bestimmt etwas ein, bei dem man zuverlässig Spaß dieses Typs hat.

Typ II ist schon kniffliger, aber gerade Ausdauersportler haben sicher viele solcher Geschichten auf Lager. Ich würde beispielsweise von Radfahren im Regen, von den letzten Kilometern eines Marathons oder das Springen in einen eiskalten Bergsee nennen. Das sind vielleicht sogar die schönsten Geschichten.

Traillaufen durch den Schnee ist ein Beispiel für Typ III. Volleyball würde ich persönlich noch dazu zählen. Und trotzdem erzählt man auch solche Geschichten ab und zu gerne. Leiden gehört eben manchmal dazu.

Es bleibt Typ IV. Allgemeine Beispiele dafür sind wahrscheinlich Alkoholkonsum oberhalb der persönlichen Grenze oder ein one night stand. Im Bezug auf Laufen ist Typ IV den Trainingsplan ohne Rücksprache mit dem Trainer abzuändern 😉

3 Kommentare

  1. ich stimme dir voll und ganz zu!
    Genau deshalb schwört man sich im direkten Anschluss an einen Marathonlauf sich dieser Schinderei niiiiie wieder zu unterziehen….nur um noch am selben Abend, spätestens aber am darauffolgenden Tag schon wieder einen ersten zaghaften Blick auf den Laufkalender zu werfen um etwaige bevorstehende Laufveranstaltungen über dieselbe Distanz (oder länger?) ausfindig zu machen 🙂

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