cep-Kompressionssocken im Test

Kompression CEPFür cep durfte ich Socken testen. Neue Socken. Leichte Socken. Wie immer wollte ich durch den Testbericht – mit durchdachter Kritik, durch Lob, Fragen und Verbesserungsvorschläge – dazu beitragen, dass zum einen an dieser Stelle nur gute Produkte empfohlen werden, zum anderen aber auch, dass sich das Produkt weiterentwickeln kann.

So stellte sich zunächst die Frage, was eigentlich die Anforderungen an einen Socken sind. An einen guten Laufsocken. Mir persönlich wichtig sind ein gutes Gefühl, zum einen vom Tragekomfort, zum anderen von der Druckübertragung durch den Schuh auf den Boden, sowie ein enger, gut passender Sitz ohne Druckstellen. Für Kompressionsstrümpfe kommen zusätzlich die Anforderungen hinzu, dass das An- bzw. Ausziehen nicht allzu umständlich wird und natürlich eine Kompression zu spüren ist.

cep glänzt schon immer – auch mein allererster Kompressionsstrumpf aus dem Jahre 2008 ist noch einsatzbereit – durch hervorragende Qualität: Jeder Strumpf wird mehrfach händisch kontrolliert, alles „Made in Germany“. So lässt sich kein Makel in der Verarbeitung finden. Und auch der Tragekomfort überzeugt. Passgenauer Sitz, kein Rutschen, kein einziger störender Übergang („seamless“ heißt das heutzutage). Ein Socken wie aus einem Guss, der eigentlich nicht spürbar ist. Aber ist das eigentlich gewollt? Für die Freizeit bestimmt, beim Laufen selbst könnte die Kompression meiner Meinung nach etwas stärker ausfallen. Dafür trägt sich das Material sehr angenehm. Weiterhin trage ich neue Sachen grundsätlich erst, wenn sie gewaschen sind. Hier überraschten die Socken sehr positiv, denn beim ersten Auswaschen mit der Hand verfärbte sich das Wasser kein bisschen.

Alt gegen neu. Grün gegen schwarz. Kaum ein Unterschied im Gewicht, dafür bei der Druckverteilung.
Alt gegen neu. Grün gegen scharz. Kaum ein Unterschied im Gewicht, dafür bei der Druckverteilung.

Vergleicht man nun alt mit neu, bzw. die „normale“ Version mit der hier getesteten ultraleichten, ist die erste Station die Küchenwaage. Denn der ultraleichte Socken soll ca. 30% leichter sein als die CEP Progressive+ Run Socks 2.0. Diese wiegen 31 g. Die Waage offenbart für die ultraleichten Strümpfe allerdings 24 g, was laut meiner Rechnung weniger als 23% Gewichtsersparung bedeutet. Unter ca. 30% stelle ich mir einen größeren Unterschied vor!

Weiterhin fällt im direkten Vergleich eine verschiedene Druckverteilung auf. Persönlich als angenehmer empfinde ich die Kompression des Run Socks 2.0, was aber sicherlich mit den individuellen Körpermaßen zusammenhängt. Die neue, ultraleichte Version komprimiert vor allem den oberen Teil der Wade.
In diese Richtung wird bzw. muss es in Zukunft auch gehen: eine noch höhere Individualität. Die Passform wird an die individuellen physiologischen Abmessungen optimal angepasst, mit Druckverteilungen, wie sie gebraucht oder gewünscht werden. Bis dahin heißt es ausprobieren, was am besten passt. Von der Qualität kann cep nur empfohlen werden.

 

Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst.

Kommentar verfassen